16. April 2023

Ich bin wieder zu Hause. Gestern Abend um elf haben mich Suraj und ein Vertreter von Yeti Escape, meiner Agentur vor Ort, zum Flughafen gefahren, und dann ging’s mit Qatar Airways um viertel nach zwei nachts erst nach Doha und dann um halb neun weiter nach D’dorf.
Jaaaaaa… Fazit der Reise… Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Als ich im Frühjahr 2019 auf die Idee kam, in Nepal Panzernashörner zu sehen und Kontakt mit der Firma Colibri Travel aufnahm, hatte ich nicht die geringste Ahnung, auf was ich mich da einlassen würde… *lach… nicht nur, dass durch Corona die Pläne verschoben werden mussten. (Letztendlich hat die Tour aber dann in den vergangenen zwei Wochen genauso stattgefunden, wie ich sie im Herbst 2019 mit dem Veranstalter fertig ausgearbeitet hatte.) Es war auch ein richtiges Abenteuer, in Nepal zu reisen und das Land zu entdecken.
Nepal ist zwar ein kleines Land, aber „WOW“, was hat es zu bieten. Schon allein die Geographie steht symbolisch für die Kontraste. Der tiefstgelegene Punkt des Landes liegt bei 70m über NN, der höchste ist der Gipfel des Mount Everest. Mehr Kontrast geht kaum. Meine Erwartungen an die Naturerlebnisse wurden auf dieser Tour weit übertroffen. Ich wäre mit zwei, drei Panzernashörnern und ner Hand voll brauchbarer Fotos zufrieden gewesen. Dass der Chitwan-Nationalpark nicht nur soviel zu bieten hat, sondern es mir dann auch wirklich geboten hat, das hat mich echt umgehauen. Es wird ein bisschen dauern, bis ich die Foto-Ausbeute aus den Safaris für meine Webseite aufbereitet habe. Aber der Bereich „Safari – Asien“ auf www.frantis-world.de wird viele tolle Neuzugänge bekommen.
Der zweite Grund für meine Nepal-Reise – der Besuch in Lukla – war ebenfalls ein voller Erfolg. Zwar mit einigen Strapazen erkauft, bin ich planespotter-mäßig voll auf meine Kosten gekommen. Besser ging’s nicht.
„Strapazen“ ist allerdings ein gutes Stichwort. Die Tour hat mich echt gefordert, muss ich sagen. Krasse Wechsel der Klimazonen, Höhenunterschiede, sehr lange Fahrtage auf schlechten Straßen, das hatte ich echt nicht auf dem Schirm bei der Planung, und in den letzten beiden Tagen hat das dann auch ein bisschen Tribut verlangt. Zum Glück war das Programm da schon durch. Okay, manches war auch selbstgewähltes Schicksal. Ich hätte die 17km Dschungelwanderung nicht machen MÜSSEN… aber dann hätte mir eine sehr wichtige Facette des Erlebnisses „Chitwan“ gefehlt. Ein bisschen demütig muss ich an der Stelle gestehen, dass ich Nepal echt unterschätzt habe. Bis vor zwei Wochen war Indien das krasseste Land, das ich besucht hatte, aber dieser Platz gebührt jetzt unangefochten Nepal, diesem kleinen Land – nicht mal halb so groß wie Deutschland – eingekeilt zwischen den beiden Riesen China und Indien.
Ein besonderer Bonus war bei dieser Reise war die Begegnung mit den Nepalesen. Die Nepalesen sind echt super nett und hilfsbereit und freuen sich, dass man ihr Gast ist.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Suraj, meinen Fahrer, der mich zwei Wochen lang sicher auf schwierigen Straßen durch den verrückten nepalesischen Verkehr chauffiert hat. Ebenfalls ein besonderes Danke an Stefan Meier von Colibri Travel für die Organisation der Tour hier von Deutschland aus.
Damit endet das Reiselogbuch Nepal 2023 für die diesjährigen Osterferien. Ich hoffe es hat Euch gefallen und Spaß gemacht, ein bisschen mit dabei gewesen zu sein.
Als letztes Bild des Tages gibt es heute noch mal Nashörner - Mutter und Kind, frisch vom Baden in einem der vielen Weiher von Chitwan kommend, marschieren zurück in den Dschungel.

 

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