Reiselogbuch - 2013 England

22. Juli 2013

Hallo zusammen und herzlich willkommen zum ersten Reiselogbuch der diesjährigen Sommerferien. Wir sind in Gloucester im Südwesten Englands, und wenn ich „wir“ sage, dann meine ich meine Eltern und mich. Heute war der Auftakt unserer England-Tour, mit den Schwerpunkten „West Midlands“ und „London“.
Der Tag war durchweg rund. Angefangen mit einem zügigen Transfer nach Kölle, einem kurzen und knackigen Flug mit Germanwings nach Heathrow (inklusive der obligatorischen Warteschleifen) und der Übernahme unseres Mietwagens. Wir fahren einen KIA Kombi, ziemlich schick eigentlich und großzügig mit Platz ausgestattet für uns drei. Der Kombi hat den großen Vorteil, dass es auch im Kofferraum nicht eng wird.
Nach der Mietwagenübernahme ging's raus Richtung Westen. Zuerst auf der Autobahn M4, die London mit Bristol verbindet, und dann auf der Schnellstraße nach Gloucester. Unterwegs haben wir auch bei einem Sainsbury's-Supermarkt Station gemacht und  die wichtigsten Dinge, vor allem Wasser, eingekauft und dann waren wir auch schon im Zentrum von Gloucester, wo unser Quartier liegt. Ein vierhundert Jahre altes Inn, samt Pub. Sehr urig eigentlich, allerdings mit dem deutlichen Nachteil, dass es sich mitten in der Fußgängerzone befindet, und so das Gepäckentladen und Einchecken ein bisschen diffiziler war als geplant. Hat aber doch ganz gut geklappt und da wir hier immerhin zwei Nächte haben lohnt es sich auch. Das Abendessen gab's entsprechend auch hier direkt im Pub und dabei wurden dann die Besichtigungsplanungen für morgen gemacht.
Nachdem Frühstück steht erst die Kathedrale von Gloucester auf dem Programm und am Nachmittag geht’s dann nach Tewkesbury. Ich glaube ich habe eine spannende Strecke geplant (da muss ich jetzt mal was unbescheiden sein). Dazu kommt noch, dass ich  bis auf den letzten Tag (in St. Albans) und die Zeit in London alles, was wir besuchen werden selber noch nicht gesehen habe. Es gibt also auch für mich, der ich ja langsam zum Englandkenner werde, hier einiges an Neuland.
Was übrigens heute sehr england-untypisch war, das war die Hitze. Aber ich habe zu meinen Eltern schon gesagt, dass die Insel nach meinem letztjährigen Sommerurlaub einiges gutzumachen hat. Das Wetter soll übrigens erst mal sommerlich-freundlich bleiben, aber laut Vorhersage morgen nicht mehr ganz so heiß. Das würde ja nicht wirklich schaden.
Das einzige woran es heute noch etwas gehapert hat sind Fotos. Hier in England gab es ja noch kein wirkliches Programm, auf dem Flug habe ich nichts wirklich zeigenswertes fotografieren können, außer ein paar Ansichten von Siegburg, dem Köln-Bonner Flughafen und von Köln selbst, aber da das hier ja ne England-Tour ist fand ich diese Bilder nicht wirklich passend. Stattdessen gibt es einen Blick in die abendlich-ausgestorbene Fußgängerzone von Gloucester, im Prinzip direkt vor unserem Quartier fotografiert. Dass hier der Bär steppt könnte man nicht wirklich sagen, und das, obwohl heute der englische Thronfolger zur Welt gekommen ist. Morgen gibt es bestimmt deutlich mehr zu zeigen.
Zum Schluss bitte ich wie immer um eine kurze Bestätigungsmail, ob das Logbuch in les- und sichtbarer Form bei Euch angekommen ist. Bis morgen.


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23. März 2013

 

Heute hat sie begonnen, die Reisesaison 2013. Ich bin in Panama... *freu...

Tja, was soll ich sagen? Der Tag heute bestand nur aus Fliegen. Sind ja immerhin über 11 Stunden von Amsterdam nach Panama City. Um kurz vor sechs hat mich mein Vater nach Düsseldorf zum Flughafen gebracht und um kurz vor halb 9 war ich auf dem Weg nach Amsterdam. Der Langstreckenflug war eher unspektakulär. Das Essen an Bord war allerdings echt gut.

Panama City liegt auf der pazifischen Seite des Isthmus von Panama und entsprechend fliegt man erst über das ganze Land drüber bevor man dort landet. Panama ist übrigens nicht besonders groß. Das hat es mit den meisten Ländern Mittelamerikas gemeinsam. Meine letzte Begegnung mit Mittelamerika ist ja inzwischen fast zehn Jahre her. Im Herbst 2003 habe ich Costa Rica erobert und seit dem war ich nicht mehr hier in diesem Teil der Welt.

Einreise und Gepäck abholen ging problemlos und dann bekam der Tourplan den ersten Schluckauf. Eigentlich sollte mich hier am Flughafen jemand von Ancon Expeditions erwarten, der mir die Unterlagen für die ganzen über Ancon gebuchten Programmteile geben sollte. Ich war zwar auf lateinamerikanische Verhältnisse eingestellt, aber als nach anderthalb Stunden warten immer noch keiner von Ancon aufgekreuzt war und es draußen dunkel wurde, habe ich mich in ein Taxi gesetzt und zum Hotel bringen lassen. Das war über booking.com reserviert und folglich alles kein Problem.

Ziemlich grummelig kam ich also im Hotel an, denn das Programm ist eng gestrickt und der erste Tour-Baustein schon morgen. Ganz zu schweigen von dem Inlandsflug am Montag.

Um die Geschichte abzukürzen: nach ein bisschen rumtelefonieren und mit Unterstützung der Rezeption vom Hotel ist jetzt alles geregelt. Morgen früh geht’s los zur ersten Expedition in Panama :-) Ich bin mal gespannt und werde natürlich morgen Abend berichten.

Und nun zum Bild des Tages: das entstand nur ein, zwei Minuten vor der Landung in Tocumen, dem internationalen Flughafen von Panama City. Wie man sieht gibt es etliche Hochhäuser in der Stadt und schon allein durch die Lage am Meer ist der Unterschied zu San Jose, Costa Rica, sehr deutlich.

Zum Schluss bleibt mir nur noch die Standard-Bitte um eine kurze Rückmeldung, ob das Logbuch samt Bild in lesbarer Form bei Euch angekommen ist. Morgen erzähle ich dann ausführlicher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23. Juli 2013
Unser erster Tag in England -  und ich würde sagen es war ein voller Erfolg. Ich wurde heute morgen allerdings erst mal vom Donnern eines Gewitters geweckt und als ich aus dem Fenster sah war die Straße nass. Okay. Kann man mit leben in England, erst recht wenn es am Tag zuvor noch 32 Grad war. Die Temperaturen waren heute morgen schon wesentlich ziviler und für's Sightseeing durchaus geeigneter.
Erster Programmpunkt heute – nach unserem ersten Full English Breakfast - war Gloucester Cathedral. Eine SCHICKE Kirche, muss ich sagen. Sollte man auf keinen Fall verpassen, wenn man hier in der Gegend ist. Wir haben einen ausführlichen Rundgang gemacht und auch noch eine ganze Zeit im Kreuzgang gesessen und den Möwen zugekuckt. Gloucester ist eigentlich eine recht normale Stadt, und wenn man hier durch die Fußgängerzone spaziert, dann glaubt man nicht, dass die Stadt mehr als 100.000 Einwohner hat. Gegen Mittag haben wir uns dann mit unserem KIA Ceed aufgemacht um ein bisschen die Umgebung zu erkunden.
Erste Station war Tewkesbury. Im Gegensatz zu Gloucester ist die Einwohnerzahl von Tewkesbury noch vierstellig und es hat ein dezentes müntereifeler Flair (zwar ohne Outlet, aber immerhin mit vielen Fachwerkhäusern). Zuerst gab es hier ein gemütliches Pub-Mittagessen mit Fish and Chips. Meine Mutter war bei den „Mushy Peas“ noch etwas skeptisch und wollte lieber normale Erbsen zu ihrem panierten Kabeljau und Pommes. Aber ich habe ja noch ein paar Tage, um sie von den wirklichen Geheimnissen der englischen Küche zu überzeugen.
Hauptattraktion von Tewkesbury ist Tewkesbury Abbey, die ehemalige Abteikirche. In einer regulären englischen Stadt wäre das die Kathedrale, und Tewkesbury Abbey könnte da auch problemlos mithalten. Ursprünglich war die Kirche aber Teil einer Benediktiner-Abtei und entging der Zerstörung im Rahmen der englischen Reformation nur, weil die Bürger des Dorfes Tewkesbury die Kirche kauften und zur Pfarrkirche machten. Von außen finde ich die Kirche echt Klasse und sie hat sich das Foto des Tages auch echt verdient. Was den Innenraum angeht kann sie aber der Kathedrale von Gloucester nicht das Wasser reichen.
Vor der Abteibesichtigung hatten wir noch eine ausführliche Siesta im Park rund um die Kirche gemacht und nach dem Sightseeing war's dann auch schon wieder Zeit für Tee/Kaffee/Cola. Ihr seht uns geht’s hier gut ;-) Der Tag war nach dem Tee aber noch relativ jung und so sind wir ein bisschen spazieren gefahren. Zuerst ging's nach Eversham, wo wir im Abbey Park spazieren gegangen sind, dem Gelände der ehemaligen Abtei, die bis zur Reformation zu den reichsten und mächtigsten Englands zählte. Anschließend ging's auf der Landstraßen zurück nach Gloucester, mit schönen Eindrücken der Gegend hier in Gloucestershire und einem kleinen Stopp am Ufer des Flusses Avon. Da entstand übrigens auch ein heißer Kandidat für das Foto des Tages, aber am Ende hat dann doch Tewkesbury Abbey das Rennen gemacht.
Den Ausklang des Tages gab's hier im New Inn mit Ale und Crisps. Wie ich schon sagte, der Tag war super.
Morgen geht’s weiter nach Shrewsbury, mit etlichen Besichtigungsstopps unterwegs. Die Strecke führt im Prinzip die englisch-walisische Grenze entlang, und das ist ne Gegend, die ich noch nicht kenne. Insofern ist schon sicher, dass es spannend wird.
Ach ja... da gab es ja auch noch zwei Geburtstage zu feiern. Einer war meiner. Der andere war der des überübernächsten Thronfolgers von England, der gestern das Licht der Welt erblickte, und dessen Geburt heute mit vielen Flaggen und heute Abend mit einer Stunde Dauerläuten vom Turm der Kathedrale in Gloucester gefeiert wurde.
Okay, das war's für heute.  Morgen gibt es bestimmt wieder viel zu erzählen.

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23. März 2013

 

Heute hat sie begonnen, die Reisesaison 2013. Ich bin in Panama... *freu...

Tja, was soll ich sagen? Der Tag heute bestand nur aus Fliegen. Sind ja immerhin über 11 Stunden von Amsterdam nach Panama City. Um kurz vor sechs hat mich mein Vater nach Düsseldorf zum Flughafen gebracht und um kurz vor halb 9 war ich auf dem Weg nach Amsterdam. Der Langstreckenflug war eher unspektakulär. Das Essen an Bord war allerdings echt gut.

Panama City liegt auf der pazifischen Seite des Isthmus von Panama und entsprechend fliegt man erst über das ganze Land drüber bevor man dort landet. Panama ist übrigens nicht besonders groß. Das hat es mit den meisten Ländern Mittelamerikas gemeinsam. Meine letzte Begegnung mit Mittelamerika ist ja inzwischen fast zehn Jahre her. Im Herbst 2003 habe ich Costa Rica erobert und seit dem war ich nicht mehr hier in diesem Teil der Welt.

Einreise und Gepäck abholen ging problemlos und dann bekam der Tourplan den ersten Schluckauf. Eigentlich sollte mich hier am Flughafen jemand von Ancon Expeditions erwarten, der mir die Unterlagen für die ganzen über Ancon gebuchten Programmteile geben sollte. Ich war zwar auf lateinamerikanische Verhältnisse eingestellt, aber als nach anderthalb Stunden warten immer noch keiner von Ancon aufgekreuzt war und es draußen dunkel wurde, habe ich mich in ein Taxi gesetzt und zum Hotel bringen lassen. Das war über booking.com reserviert und folglich alles kein Problem.

Ziemlich grummelig kam ich also im Hotel an, denn das Programm ist eng gestrickt und der erste Tour-Baustein schon morgen. Ganz zu schweigen von dem Inlandsflug am Montag.

Um die Geschichte abzukürzen: nach ein bisschen rumtelefonieren und mit Unterstützung der Rezeption vom Hotel ist jetzt alles geregelt. Morgen früh geht’s los zur ersten Expedition in Panama :-) Ich bin mal gespannt und werde natürlich morgen Abend berichten.

Und nun zum Bild des Tages: das entstand nur ein, zwei Minuten vor der Landung in Tocumen, dem internationalen Flughafen von Panama City. Wie man sieht gibt es etliche Hochhäuser in der Stadt und schon allein durch die Lage am Meer ist der Unterschied zu San Jose, Costa Rica, sehr deutlich.

Zum Schluss bleibt mir nur noch die Standard-Bitte um eine kurze Rückmeldung, ob das Logbuch samt Bild in lesbarer Form bei Euch angekommen ist. Morgen erzähle ich dann ausführlicher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25. Juli 2013

Der heutige Tag war voll angenehmer Überraschungen und es begann schon direkt in Shrewsbury. Unser Quartier war echt super – also sollte mal jemand von Euch in diese Gegend kommen, dann habe ich einen tollen Tipp für Euch – und das Full English Breakfast hatte am Ende die Betonung vor allem auf „Full“. Danach hatte ich nicht übel Lust, mich noch mal hinzulegen. Aber andererseits will so ein Frühstück auch verarbeitet sein... *lach... Deshalb sind wir gegen viertel vor zehn dann doch aufgebrochen und erst mal wieder in Shrewsbury in die Stadt gefahren. Wobei – so richtig in der Stadt drin waren wir nicht. Shrewsbury Abbey, der Hauptgrund für unseren Besuch hier, liegt nämlich etwas außerhalb des Zentrums. Sehr schöne Kirche, richtig schnuckelig, und wir haben uns entsprechend Zeit genommen. Der Preis dafür war allerdings, dass wir in Shrewsbury nicht mehr in die Innenstadt und zum Castle gekommen sind. Heute musste nämlich noch mal einiges an Strecke zurückgelegt werden und ich hatte – Stichwort Überraschungen – zwei Hammer-Programmpunkte eingeplant. Das Lustige dabei war, dass ich von beiden keine Ahnung hatte, dass es so toll werden würde.
Der erste Stopp war in Lichfield. Diese Stadt ins Programm aufzunehmen war mir eigentlich eher so beiläufig eingefallen, denn sie liegt sehr praktisch an der Strecke, die wir heute fahren mussten und war in meinem Collins Road Atlas of Britain mit einer Kathedrale ausgezeichnet. Als wir dann in Lichfield aus dem Parkhaus traten befanden wir uns mitten in einem pittoresken Kathedralen-Städtchen, das sich anstandslos zu den anderen Städten dieser Art wie Canterbury, York, Hereford oder Winchester gesellte. Kleine Gässchen, schnuckelige Fachwerkhäuser, schöne Plätze, gepflasterte Straßen und eine gotische Kathedrale, die mit den Besten Englands mithalten kann. Das einzigartige an dieser Kirche sind dabei ihre drei Türme mit Turmhelm, eine Bauweise, die in England eher unüblich ist, denn die Mehrzahl der Kathedralen hat hier einen grade abschließenden Vierungsturm. Ich war jedenfalls hin und weg, und meinen Eltern ging es ähnlich. Lichfield sollte man auf jeden Fall besuchen, wenn man hier in der Gegend ist. Das sommerliche Wetter tat natürlich das Seinige dazu. Dabei  hatte es letzte Nacht in Shrewsbury noch geregnet. Über der Besichtigung der Lichfield Cathedral kam und ging der Mittag und deshalb haben wir beschlossen, das Mittagessen durch einen Cream Tea mit Scones und Clotted Cream (sehr englisch) im Café im Pfarrgarten zu ersetzen und die Hauptmahlzeit auf den Abend zu legen.
Von Lichfield ging's als nächstes in südöstlicher Richtung weiter, zu meinem persönlichen Highlight des Tages. Auch dieses hatte ich nicht wirklich langfristig eingeplant, sondern mich erst letzten Sonntag, nach dem ich per Zufall drauf gestoßen war, mit dem Gedanken befasst, wie ich meinen Eltern diesen Programmpunkt verkaufen könnte. Ich bin dann gestern abend beim Ale einfach mit der Tür ins Haus gefallen und habe ihnen eröffnet: „Ich möchte morgen auch kurz in Bosworth Field anhalten. Das liegt quasi am Weg.“
Bosworth Field... Hier wollte ich schon immer mal hin, denn hier fand am 22. August 1485 die letzte Schlacht im sogenannten „War of the Roses“ statt, dem englischen Bürgerkrieg zwischen den Familien York und Lancaster um das Recht den König zu stellen. Mit dem Tod König Richards III. endete die über dreihundertjährige Herrschaft der Plantagenets in England, und das Ende der Schlacht von Bosworth Field fand in dem Zitat „Ein Pferd, ein Pferd, mein Königreich für ein Pferd“, das Shakespeare seinem Anti-Helden Richard in den Mund legt, Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch. Mit Blick auf die englische Geschichte markiert der 22. August 1485 außerdem das Ende des Mittelalters und den Beginn der frühen Neuzeit.
Jetzt sind zwar meine Eltern nicht so wirklich an Militärgeschichte und an Schlachtfeldern interessiert, aber sie haben sich drauf eingelassen und wurden mit einem sehr schönen, interaktiven Besucherzentrum auf dem ehemaligen Schlachtfeld und tollen Blicken auf das ländliche Mittelengland belohnt. Entsprechend wundert Ihr Euch wahrscheinlich nicht, dass der Blick über Bosworth Field mein Bild des Tages ist. Wie bei so vielen Landschaftspanoramen ist das zwar nur ein schwacher Abklatsch der Wirklichkeit, aber ich wollte es Euch auf keinen Fall vorenthalten. Der Blick, den man auf diesem Bild hat, ist ungefähr der, den Richard III. am Beginn der Schlacht hatte. Man muss sich jetzt nur noch die Truppen von Henry Tudor am Fuße des Hügels vorstellen. Die Rundwanderung über das Schlachtfeld haben wir allerdings ausgelassen, denn es wurde schon langsam spät -  und ich muss ja auch nen Grund haben, hier noch mal herzukommen.
Von Bosworth Filed war's dann noch ne gute dreiviertel Stunde Fahrt bis nach Kenilworth, wo heute unser Nachtquartier ist. Morgen gibt’s zuerst eine ausführliche Besichtigung von Kenilworth Castle und dann geht’s schon weiter zur letzten Station unserer Rundreise, St. Albans.



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23. März 2013

 

Heute hat sie begonnen, die Reisesaison 2013. Ich bin in Panama... *freu...

Tja, was soll ich sagen? Der Tag heute bestand nur aus Fliegen. Sind ja immerhin über 11 Stunden von Amsterdam nach Panama City. Um kurz vor sechs hat mich mein Vater nach Düsseldorf zum Flughafen gebracht und um kurz vor halb 9 war ich auf dem Weg nach Amsterdam. Der Langstreckenflug war eher unspektakulär. Das Essen an Bord war allerdings echt gut.

Panama City liegt auf der pazifischen Seite des Isthmus von Panama und entsprechend fliegt man erst über das ganze Land drüber bevor man dort landet. Panama ist übrigens nicht besonders groß. Das hat es mit den meisten Ländern Mittelamerikas gemeinsam. Meine letzte Begegnung mit Mittelamerika ist ja inzwischen fast zehn Jahre her. Im Herbst 2003 habe ich Costa Rica erobert und seit dem war ich nicht mehr hier in diesem Teil der Welt.

Einreise und Gepäck abholen ging problemlos und dann bekam der Tourplan den ersten Schluckauf. Eigentlich sollte mich hier am Flughafen jemand von Ancon Expeditions erwarten, der mir die Unterlagen für die ganzen über Ancon gebuchten Programmteile geben sollte. Ich war zwar auf lateinamerikanische Verhältnisse eingestellt, aber als nach anderthalb Stunden warten immer noch keiner von Ancon aufgekreuzt war und es draußen dunkel wurde, habe ich mich in ein Taxi gesetzt und zum Hotel bringen lassen. Das war über booking.com reserviert und folglich alles kein Problem.

Ziemlich grummelig kam ich also im Hotel an, denn das Programm ist eng gestrickt und der erste Tour-Baustein schon morgen. Ganz zu schweigen von dem Inlandsflug am Montag.

Um die Geschichte abzukürzen: nach ein bisschen rumtelefonieren und mit Unterstützung der Rezeption vom Hotel ist jetzt alles geregelt. Morgen früh geht’s los zur ersten Expedition in Panama :-) Ich bin mal gespannt und werde natürlich morgen Abend berichten.

Und nun zum Bild des Tages: das entstand nur ein, zwei Minuten vor der Landung in Tocumen, dem internationalen Flughafen von Panama City. Wie man sieht gibt es etliche Hochhäuser in der Stadt und schon allein durch die Lage am Meer ist der Unterschied zu San Jose, Costa Rica, sehr deutlich.

Zum Schluss bleibt mir nur noch die Standard-Bitte um eine kurze Rückmeldung, ob das Logbuch samt Bild in lesbarer Form bei Euch angekommen ist. Morgen erzähle ich dann ausführlicher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24. Juli 2013

Tag drei unserer England-Tour und heute stand er etwas im Zeichen des National Health Service. Der Kapitelshof hat nämlich am Sonntag beim Packen vergessen, die Blutdruckpillen für den Pap mit in den Koffer zu tun. Das sollte heute noch zu einigen Verwicklungen führen.
Es begann aber alles ganz normal in Gloucester mit einem Full English Breakfast – und einem Telefonat mit Schwester Tin, die glücklicherweise ein neuer Rezept für die Pillen in Deutschland besorgen konnte, und mir vorab das Rezept schon mal als Foto per Whatsapp zukommen ließ. Damit habe ich dann in Gloucester erst eine Apotheke aufgesucht und nach dem negativen Bescheid dort mich ins Walk-In-Center des NHS begeben, um zu verhandeln, wie man vielleicht mit Hilfe eines englischen Arztes auch hier an die Pillen kommen könnte. Da konnte man mir allerdings nur einen Termin für den heutigen Nachmittag anbieten und da wollten wir schon weit von Gloucester weg sein. Wir haben also beschlossen, für heute erst mal das Programm fortzusetzen und unterwegs oder spätestens am Etappen-Ziel in Shrewsbury uns wieder um die Medikamente zu bemühen.
Zuerst ging's auf der Landstraße von Gloucester in Richtung walisische Grenze. Dabei haben wir auch ein paar Mal den River Wye, den Grenzfluss zwischen England und Wales, überquert. Unser erstes Ziel war Hereford, eine kleine Kathedralenstadt, direkt am Wye gelegen, wo wir uns die sehr sehenswerte Kirche angekuckt haben. Von außen wirkt Hereford Cathedral etwas unnahbar und düster, obwohl auch heute wieder eine warme Sonne aus dem weiß-blauen Himmel schien. Innen drin sah's dagegen schon viel freundlicher aus. Ein heller Kirchenraum, mit dicken runden Säulen, viel rotem Sandstein und einem tollen Gewölbe. Keine große Frage, was das Foto des Tages sein würde – wie Ihr seht hat's das Gewölbe im Mittelschiff der Kathedrale von Hereford geschafft.
Von Hereford aus ging die Fahrt dann wieder zurück nach England rein, so grob in Richtung Birmingham. Unterwegs haben wir in einem Pub am Straßenrand eine gepflegte Mittagspause eingelegt. Danach stand Harvington Hall auf dem Programm. Auf dem Weg dorthin haben wir im Krankenhaus von Kidderminster den nächsten Versuch unternommen, das Medikament zu kriegen. Tjaaaa – in Ermangelung einer Adresse vor Ort ging das nicht. Man empfahl uns daher, es in Shrewsbury noch mal zu versuchen, und die Adresse vom Quartier anzugeben. Insgesamt hat diese Aktion zwar nur 20 Minuten gedauert, aber immerhin haben wir den NHS mit 3 Pfund Parkgebühren (der Mindestsumme, für einen Aufenthalt für bis zu zwei Stunden) subventioniert.
Nach Harvington Hall zu fahren war eine Idee meines Vaters gewesen. Der hatte von einem Bekannten davon gehört, dass es dort einen alten Landsitz aus der elisabethanischen Zeit gibt, den man sich heute noch ankucken kann, und der dafür bekannt ist, dass die damalige Besitzerin im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert dort katholische Priester vor der Verfolgung durch Protestanten versteckt hat. Diese Verstecke, kleine gemauerte Kammern auf Treppenabsätzen oder ähnliches, kann man in Harvington Hall noch immer ansehen. Darüber hinaus ist es ein sehr schön wieder hergerichtetes Manor House aus der frühen Neuzeit Englands und gibt einen guten Einblick in das Leben des einfachen Landadels zwischen 1550 und 1650.
Nach der Besichtigung von Harvington Hall sind wir dann nach Shrewsbury gefahren, wo für heute unser Quartier gebucht war, und haben – nach einer Stippvisite im Royal Shrewsbury Hospital, wo man uns nur mit einer Wegbeschreibung weiterhelfen konnte – das Praxiszentrum für Walk-In Patienten hier in Shrewsbury gefunden. Nach ner guten Stunde und einem interessanten Besuch bei dem diensthabenden indischen Arzt hatten wir ein Rezept in der Hand und die Gewissheit, das ein nationalisiertes Gesundheitssytem wie hier in England echter Schrott ist.
Den Tag haben wir auf der Terrasse unseres Quartiers ausklingen lassen, mit lokalem Bier und einem Blick auf den River Severn. Wieder ein toller Tag, wenn auch mit einigen Unwägbarkeiten. Ich habe mich übrigens – wie Ihr vielleicht schon beim Empfang der Email gemerkt habt – dafür entschieden, noch eine Ansicht von Harvington Hall als zweites Bild des Tages nachzunominieren. Das passiert mir ja immer wieder, dass das nötig wird, wenn auch in der Regel nicht schon am dritten Tag.


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23. März 2013

 

Heute hat sie begonnen, die Reisesaison 2013. Ich bin in Panama... *freu...

Tja, was soll ich sagen? Der Tag heute bestand nur aus Fliegen. Sind ja immerhin über 11 Stunden von Amsterdam nach Panama City. Um kurz vor sechs hat mich mein Vater nach Düsseldorf zum Flughafen gebracht und um kurz vor halb 9 war ich auf dem Weg nach Amsterdam. Der Langstreckenflug war eher unspektakulär. Das Essen an Bord war allerdings echt gut.

Panama City liegt auf der pazifischen Seite des Isthmus von Panama und entsprechend fliegt man erst über das ganze Land drüber bevor man dort landet. Panama ist übrigens nicht besonders groß. Das hat es mit den meisten Ländern Mittelamerikas gemeinsam. Meine letzte Begegnung mit Mittelamerika ist ja inzwischen fast zehn Jahre her. Im Herbst 2003 habe ich Costa Rica erobert und seit dem war ich nicht mehr hier in diesem Teil der Welt.

Einreise und Gepäck abholen ging problemlos und dann bekam der Tourplan den ersten Schluckauf. Eigentlich sollte mich hier am Flughafen jemand von Ancon Expeditions erwarten, der mir die Unterlagen für die ganzen über Ancon gebuchten Programmteile geben sollte. Ich war zwar auf lateinamerikanische Verhältnisse eingestellt, aber als nach anderthalb Stunden warten immer noch keiner von Ancon aufgekreuzt war und es draußen dunkel wurde, habe ich mich in ein Taxi gesetzt und zum Hotel bringen lassen. Das war über booking.com reserviert und folglich alles kein Problem.

Ziemlich grummelig kam ich also im Hotel an, denn das Programm ist eng gestrickt und der erste Tour-Baustein schon morgen. Ganz zu schweigen von dem Inlandsflug am Montag.

Um die Geschichte abzukürzen: nach ein bisschen rumtelefonieren und mit Unterstützung der Rezeption vom Hotel ist jetzt alles geregelt. Morgen früh geht’s los zur ersten Expedition in Panama :-) Ich bin mal gespannt und werde natürlich morgen Abend berichten.

Und nun zum Bild des Tages: das entstand nur ein, zwei Minuten vor der Landung in Tocumen, dem internationalen Flughafen von Panama City. Wie man sieht gibt es etliche Hochhäuser in der Stadt und schon allein durch die Lage am Meer ist der Unterschied zu San Jose, Costa Rica, sehr deutlich.

Zum Schluss bleibt mir nur noch die Standard-Bitte um eine kurze Rückmeldung, ob das Logbuch samt Bild in lesbarer Form bei Euch angekommen ist. Morgen erzähle ich dann ausführlicher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26. Juli 2013

Wir sind in St. Albans, der letzten Station unserer Rundreise bevor es morgen nach London geht. Zum ersten Mal auf dieser Tour wohnen wir in einem Standard-Ketten-Hotel, und ich bin ein bisschen unzufrieden, denn hier gibt’s nur 30 Minuten kostenloses WLAN. Da wird es fette Kritik geben, wenn booking.com mich in ein paar Tagen nach meiner Meinung zu dem Quartier hier fragt. Bin mal gespannt auf das Frühstück morgen.
Übrigens: sollte sich jemand wundern, weshalb ich so wenig über's Wetter schreibe, dann liegt das daran, dass hier bisher einfach nur schönster Sommer ist... *freu...
Heute mussten wir nach dem Frühstück nicht weit fahren. Unser Quartier in Kenilworth lag nämlich der Einfahrt zum Parkplatz von Kenilworth Castle direkt gegenüber.
Kenilworth Castle ist eine typische englische Burg, aber im Gegensatz zum viel bekannteren (und nicht weit weg gelegenen) Warwick Castle nicht kommerzialisiert und in ein Mittelalter-Phantasialand verwandelt. Die erste Befestigungsanlage in Kenilworth wurde um 1120 als typische normannische „Wall and Keep“-Konstruktion errichtet. In den folgenden Jahrhunderten waren die Hauptbauherren zum einen John of Gaunt, der Bruder von König Edward III., Onkel von Richard II. und Vater des späteren Königs Henry IV. John of Gaunt ließ im 14. Jahrhundert die Burg maßgeblich erweitern. In seine Fußstapfen trat im 16. Jahrhundert dann Robert Dudley, Earl of Leicester, der unglücklich in Elizabeth I. verliebt war und hoffte, dass sie ihn heiraten würde, wenn er in Kenilworth ein Schloss bauen ließ, das einer Königin würdig ist. Tja, was soll man sagen? Liz die Erste war mit einem sogar unserer Bundeskanzlerin noch weit überlegenen Powerfrau-Instinkt ausgestattet und verschmähte den armen Earl, aber die Ruinen von Kenilworth Castle haben von der Bautätigkeit eindeutig profitiert und es gibt heute hier auch noch die weltweit kompletteste Rekonstruktion eines Lustgartens aus dem Elisabethanischen Zeitalter.
Also ich muss sagen, Kenilworth Castle ist echt super. Eine sehr schöne Anlage und wir haben uns alles ausführlich angekuckt und auch noch hier und da ein bisschen auf der Bank gesessen und erzählt. Die Zeit verging wie im Fluge und plötzlich war es kurz vor zwölf und wir hatten heute noch einiges zu fahren und auch noch zwei Besichtigungsziele. Und außerdem mussten wir noch an nem Supermarkt anhalten und ein bisschen was einkaufen.
Die Mittagspause gab es heute wieder in einem Pub am Wegesrand, auf der Fahrt von Kenilworth in Richtung St. Albans. Auch nach dem heutigen Tag kann ich bei meiner festen Behauptung bleiben, dass ich in England noch nie schlecht gegessen habe und dass die englische Küche garantiert kein Grund ist, bei der Urlaubsplanung um die Insel einen Bogen zu machen.
Bei der Berechnung der Etappe, und der Planung des Programms für heute hatte ich mich allerdings – wie ich leider zugeben muss – etwas verschätzt. In St. Albans wollte ich mit meinen Eltern erst ins Römische Museum die Mosaike ankucken und danach noch ins Römische Theater, bevor wir den Tag mit einer Besichtigung von St. Albans Cathedral beschließen wollten. Leider sind wir dann aber etwas in Zeitdruck gekommen, denn wir waren erst um viertel vor vier in St. Albans. Zum Glück ist das Museum nicht groß, aber da wir um 17 Uhr zum Evensong in der Kathedrale sein wollten und vorher auch noch Zeit für die Besichtigung der Kirche sein sollte, haben wir das Römische Theater ausfallen lassen. Das war jetzt nicht so dramatisch, denn auch wenn die Ausgrabung für britannische Verhältnisse sehr schön ist, so ist man doch von Trier oder gar Italien ganz anderes gewohnt.
Um ein bisschen Zeit zu sparen habe ich meine Eltern dann an der Kathedrale aus dem Auto geworfen und und habe den KIA ins Parkhaus gebracht. Da ich selber heute zum dritten Mal in vier Jahren in St. Albans bin (vergleiche meine Reiselogbücher Südengland 2010 und England 2012), war es für mich nicht so schlimm, wenn ich keine Zeit für die Kirchenbesichtigung hatte.
Hmmmm... manchmal passieren auch unvorhergesehene Dinge. Als ich endlich an der Kathedrale war, so um viertel vor fünf, heulte da grade der Feueralarm und man war dabei, die Kirche zu evakuieren. Meine Mutter stand schon vor der Tür und mein Pap trudelte wenig später ein. Dann fuhr auch noch die Feuerwehr von St. Albans vor. Öfter mal was Neues, dachte ich mir. Nach ner Viertelstunde hörte das Heulen auf, Fehlalarm. Und dann ging's zum Abendgebet in die Kirche. So richtig konzentrieren konnte ich mich allerdings leider nicht während des Evensong, obwohl zwei  meiner Lieblingslesungen vorgetragen wurden: die Geschichte von David und Goliath und die Story vom Gang nach Emmaus. Maßgeblich Anteil an meiner Konzentrationsschwäche hatte, neben der leichten Hektik, die am Nachmittag entstanden war, der Chor der Kirche St. Stephen aus Houston, Texas, der in Vertretung des in Ferien befindlichen Kathedral-Chors von St. Albans das Abendgebet gestaltete und der mir meine Trommelfelle ziemlich in Fetzen riss. Trotzdem war es ein Erlebnis, auch mal in St. Albans (nach Salisbury und Canterbury) im Chorgestühl zu sitzen.
Morgen geht’s dann nach London. Am Vormittag kucken wir uns erst noch Hampton Court Palace an, und dann wird der treue KIA in Heathrow verabschiedet und es geht mit der U-Bahn in die Stadt für den zweiten Teil unserer England-Tour.
Oh, beinahe hätte ich es vergessen: das Foto des Tages zeigt den normannischen Keep von Kenilworth Castle.


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Heute hat sie begonnen, die Reisesaison 2013. Ich bin in Panama... *freu...

Tja, was soll ich sagen? Der Tag heute bestand nur aus Fliegen. Sind ja immerhin über 11 Stunden von Amsterdam nach Panama City. Um kurz vor sechs hat mich mein Vater nach Düsseldorf zum Flughafen gebracht und um kurz vor halb 9 war ich auf dem Weg nach Amsterdam. Der Langstreckenflug war eher unspektakulär. Das Essen an Bord war allerdings echt gut.

Panama City liegt auf der pazifischen Seite des Isthmus von Panama und entsprechend fliegt man erst über das ganze Land drüber bevor man dort landet. Panama ist übrigens nicht besonders groß. Das hat es mit den meisten Ländern Mittelamerikas gemeinsam. Meine letzte Begegnung mit Mittelamerika ist ja inzwischen fast zehn Jahre her. Im Herbst 2003 habe ich Costa Rica erobert und seit dem war ich nicht mehr hier in diesem Teil der Welt.

Einreise und Gepäck abholen ging problemlos und dann bekam der Tourplan den ersten Schluckauf. Eigentlich sollte mich hier am Flughafen jemand von Ancon Expeditions erwarten, der mir die Unterlagen für die ganzen über Ancon gebuchten Programmteile geben sollte. Ich war zwar auf lateinamerikanische Verhältnisse eingestellt, aber als nach anderthalb Stunden warten immer noch keiner von Ancon aufgekreuzt war und es draußen dunkel wurde, habe ich mich in ein Taxi gesetzt und zum Hotel bringen lassen. Das war über booking.com reserviert und folglich alles kein Problem.

Ziemlich grummelig kam ich also im Hotel an, denn das Programm ist eng gestrickt und der erste Tour-Baustein schon morgen. Ganz zu schweigen von dem Inlandsflug am Montag.

Um die Geschichte abzukürzen: nach ein bisschen rumtelefonieren und mit Unterstützung der Rezeption vom Hotel ist jetzt alles geregelt. Morgen früh geht’s los zur ersten Expedition in Panama :-) Ich bin mal gespannt und werde natürlich morgen Abend berichten.

Und nun zum Bild des Tages: das entstand nur ein, zwei Minuten vor der Landung in Tocumen, dem internationalen Flughafen von Panama City. Wie man sieht gibt es etliche Hochhäuser in der Stadt und schon allein durch die Lage am Meer ist der Unterschied zu San Jose, Costa Rica, sehr deutlich.

Zum Schluss bleibt mir nur noch die Standard-Bitte um eine kurze Rückmeldung, ob das Logbuch samt Bild in lesbarer Form bei Euch angekommen ist. Morgen erzähle ich dann ausführlicher.