Reiselogbuch - 2007 Griechenland

22. September 2007

Es ist mal wieder so weit – ich bin op Tour. Heute Mittag ging mein Flieger erst von Düsseldorf nach Mailand und von da ging’s weiter nach Athen. Alles Routine. Der neue (okay – nicht mehr GANZ so neue) Flughafen von Athen ist schon nicht schlecht... groß und modern, allerdings auch recht weitläufig. Bin mal gespannt, wie das Spotten da funktioniert.

Die ersten Eindrücke von Griechenland hab ich auch schon, wenn auch weitgehend im Düstern erworben. Der Verkehr ist mediterran, aber nicht italienisch. Die Leute sind freundlich – und gutaussehend ;-))) Das Geld sieht aus wie bei uns und rinnt einem an den Autobahn-Mautstellen nur so durch die Finger. Und die Griechen haben eine besondere Sprache und auch eine besondere Schrift. Mein Griechisch ist nicht existent. Ich kann mich bisher nicht mal auf Griechisch für das Wechselgeld an der Autobahn-Mautstelle bedanken. Und was das Lesen angeht... auch das ist anstrengend, weil ich nicht alle griechischen Buchstaben aus dem FF kenne. Zum Glück ist auf den Autobahnen im Athener Umland alles auch auf Lateinisch beschriftet. Das macht den Einstieg leichter. Morgen geht’s aber richtig auf’s platte Land, da bin ich mal gespannt, wie das da läuft.

Ein Wort habe ich auf jeden Fall schon gelernt: Autobahnausfahrt. Da steht nämlich auf den Schildern „ E X O D O S“ und „EXIT“. Da hab ich natürlich angefangen mir so meine Gedanken zu machen, und plötzlich fiel’s mir wie Schuppen von den Augen E X O D O S = Exodos... *lach... auch als Behelfs-Reli-Lehrer sollte man das dann vielleicht doch wissen.

Im Moment sitz ich in Thiva im Hotel und bin übelst müde... Viel geht heut nicht mehr. Zum Glück gibt’s hier schon am ersten Abend funktionierendes Internet, so dass Ihr nicht bis morgen auf den ersten Bericht warten müsst.

Morgen geht’s dann nach Delphi und zum erste ernsthaften Alte-Steine-Kucken der Tour.

Das Bild des Tages stammt vom ersten Flug heute. Wenn man nach Mailand fliegt sind die Alpen besonders imposant, weil der Flieger sich da schon im Anflug auf Norditalien und deshalb nicht mehr so hoch über den Bergen befindet.

Nachtrag: leider funktionieren die griechischen Buchstaben hier genausowenig wie in meinem Mailprogramm.

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23. September 2007

Mein erster ganzer Tag in Griechenland. Irgendwie scheinen es die Griechen nicht so zu haben mit dem Thema Sonntagsruhe. Hier wird jedenfalls an vielen Stellen gearbeitet. Ich bin heute an belebten Straßenbaustellen und geöffneten Autowerkstätten vorbeigekommen.

Mein erster Eindruck vom Land an sich – bei Tageslicht – ist, dass es mir bekannt vorkommt, was die Landschaft angeht. Südspanien und Sizilien sind vom Stil her ähnlich. Aber es ist doch einiges anders hier in Griechenland. Ich war mir zwar bewusst, dass es ein bergiges Land ist, aber dass das in der Realität locker auf 1500m geht und wirklich schroffes, karges Gebirge beinhaltet, das war mir nicht so klar. Schon imposant.

Heute stand ein erster Höhepunkt auf dem Programm – Delphi. Ich glaube ich habe in einem anderen Reiselogbuch für eine andere Reise schon mal was zum Thema Erwartungen erzählt. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich von Delphi enttäuscht bin, aber ich hatte es mir echt ganz anders vorgestellt. Ein Teil dieser anderen Vorstellung liegt auch in meinem seit heute zurecht gerückten Bild von der Geographie Griechenlands. Delphi liegt am Berghang. Ganz eigentümlich in mehreren Stufen übereinander türmen sich die Baudenkmäler. Bis auf das Stadion und das Theater ist das meiste in wirklichen Trümmern. Vom Apollon-Tempel, wo einst die Pythia, die Priesterin, im Schwefeldampf saß und von dort benebelte Weissagungen gab – eben das weltberühmte Orakel von Delphi – von diesem Tempel stehen grade mal noch (oder wieder) sechs Säulen. Darüber hinaus wimmelt die Anlage von Touris. Okay – ich war jetzt auch einer von denen, aber ich b in nicht mit einem der Dutzenden Busse, die die spärlichen Parkmöglichkeiten hier blockierten, gekommen.

Ich war schon relativ früh heute hier und hab mir die Ausgrabungen und das Museum in aller Ruhe angekuckt. Hat ein bisschen gedauert, um in die richtige Stimmung zu kommen, aber so ab Nachmittag ging’s. Ich bin mal gespannt, welches Prädikat ich Delphi am Ende der Tour, wenn ich mehr alte Steine gesehen habe, geben werde.

Gelernt hab ich natürlich auch noch einiges – wovon ich an einigen Stellen schon wieder das Gefühl hatte, es eigentlich, als studierter Geschichtler, gewusst haben zu müssen. Ich merke so langsam, dass ich mich mit der griechischen Geschichte einfach recht wenig beschäftigt habe und nur das nötigste verinnerlicht hatte. Bisher... zum Glück wird sich das ja jetzt ändern. Bin ja auf Bildungsurlaub. Aber zurück zum Gelernten – heute mit Schwerpunkt Delphi: für die Griechen war Delphi der Mittelpunkt der Welt, der hier auch mit einem Stein markiert war. Die Priesterin des Apollon, die hier als Pythia, Dienst tat, musste mindestens 50 Jahre alt sein. Am Anfang des Orakels, als hier in Delphi nur ein kleines Heiligtum mehr oder weniger einsam stand, waren nämlich die jungen Priesterinnen oft mit den orakelsuchenden Gläubigen abgehauen. Verständlich, wie ich finde, wenn man sich die hier an sich, also ohne den Ort Delphi, doch sehr einsame Gegend ankuckt.

Das Bild das Tages ist natürlich eine Ansicht des Hauptheiligtums hier – die sechs Säulen des Apollon-Tempels. Morgen geht’s weiter nach Olympia.

 

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25. September 2007

Wie gestern schon vermutet und im Reiselogbuch angekündigt, lag der Schwerpunkt des Tages auf alten Steinen. Ich habe mir Olympia angekuckt. Zuerst aber bin ich gemütlich in den Tag gestartet, habe etwas länger geschlafen und mir dann das großzügige (und im Übernachtungspreis inbegriffene) Frühstücksbuffet des Hotels zu Gemüte geführt. Danach ging’s runter in den Ort und zu den Sehenswürdigkeiten. Oh Mann, was soll ich sagen? Busse, Busse, Busse. Ich hatte schon keine wirklich Lust mehr, als ich den Parkplatz für PKWs, auf dem interessanterweise kaum jemand stand, gefunden hatte. Zuerst ging’s ins Museum, das einige sehr schöne Ausstellungsstücke beinhaltet, unter anderem die Giebel-Friese des berühmten Zeus-Tempels von Olympia. Zwischen den zig Besucher-Gruppen aus aller Herren Länder (die Italiener sind mal wieder am unangenehmsten aufgefallen und sollten meiner Meinung nach gar keine Ausreiseerlaubnis mehr kriegen) war es nicht leicht, sich auf das wichtigste, nämlich die Ausstellung zu konzentrieren. Es hat was gedauert, bis ich den Trick raus hatte. Man muss beobachten wann, wo und wie lange sich die Führungen an einem Objekt oder in einem Bereich aufhalten. Irgendwann hat man das Muster und den Rhythmus raus und schafft es dann auch, mal nicht in nem Pulk lärmender Touris zu stehen und sich in Ruhe die Dinge anzukucken und auch zu fotografieren.

Ähnlich belebt ging es dann auch auf dem Ruinenfeld zu. Ich würde mal schätzen so 20 bis 30 Busse, jeder im Schnitt mit 50 Personen – da kann jeder selber hochrechnen, wie viele Leute hier durch die Ausgrabungen unterwegs waren. Da brauchte man viel Geduld, um die Bilder ohne all zu viele Menschen drauf zu machen. Im Nachhinein erwies sich mein später Start heute Vormittag auch noch als Segen – ich schlug erst so gegen halb 12 in der Ausgrabung auf und ab halb eins machten sich die geführten Trupps alle brav auf den Weg zum Essenfassen... ab 13 Uhr war Olympia fast leer. Nur ein paar versprengte Individualtouristen wie ich bevölkerten noch das Areal, zusammen mit den griechischen Ordnern, die alles streng im Blick haben und heftig in ihre Trillerpfeifen pusten, wenn man mal ganz unschuldig auf ein Säulenfundament klettert um von einem etwas erhöhten Standpunkt aus eine bessere Foto- oder Sichtposition zu haben.

Tja... Olympia... einerseits ist es schon beeindruckend. Aber man braucht doch einiges an Phantasie, um die alte Herrlichkeit vor dem inneren Auge wieder auferstehen zu lassen. Das allermeiste liegt in Trümmern und meiner Meinung nach hätte man sich auch die stehende Betonreplik einer einsamen Säule am Zeustempel sparen können. Gelernt hab ich auch einiges, zum Beispiel, das es im Original-Stadion vom ursprünglichen Olympia keine Sitzreihen gab, oder das das olympische Feuer erst seit 1936 am Hera-Altar im antiken Olympia entzündet wird.

Von der Zeus-Statue hier im Tempel, die eines der sieben Weltwunder der Antike war, fehlt natürlich leider (wie von fünf der sechs anderen Weltwunder) jede Spur. Man muss mit den mehr oder weniger gelungenen Reproduktionen in den Bildern vorlieb nehmen. Außerdem hatte ich – ich traue mich ja kaum es zu sagen – den Eindruck, dass bei aller Schwärmerei von der Größe und Bedeutung Olympias, die griechischen Tempel in Agrigent und Selinunt auf Sizilien zum Teil deutlich größer und imposanter waren. Das werde ich zu Hause mal in Ruhe nachkucken müssen. Trotzdem, Olympia, als alte Kultstätte des Zeus und Geburtsort der Olympischen Spiele ist schon ne Reise wert und so habe ich mich dann auch schon ein paar Stunden zwischen den alten Steinen rumgetrieben. Danach gab’s nen gemütlichen Spätnachmittag mit Ausspannen, Lesen, Musikhören und Kartenschreiben. Immerhin bin ich ja hier im Urlaub.

Als Bild des Tages gibt es etwas mit aktuellem Bezug. Der Blick über das Olympische Stadion auf einen der abgebrannten Hügel zeigt, wie nahe die Feuer der letzten Wochen der Ausgrabung gekommen sind. Im Moment sind die Griechen dabei, die vom Feuer abgetöteten Bäume zu fällen und mit den Stämmen die Berghänge gegen Erdrutsche im Falle von starkem Regen zu sichern.

Morgen geht’s weiter nach Sparta mit dem einen oder anderen (hoffentlich) interessanten Stopp am Weg.

 

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24. September 2007

Okay... ich nehme alles zurück was ich vielleicht an gemäßigter Meinung zum Thema „Autofahren in Griechenland“ von mir gegeben habe. Nach dem ersten richtigen Tag unterwegs (bisher waren’s eher Kurzstrecken oder eben Fahrten an nem Wochenende spätabends) kann ich schon mal folgendes sagen: die Griechen sind verrückt... ach was, die Griechen sind TOTAL IRRE. Geschwindigkeitsbeschränkungen? Wen interessiert denn so was? Überholverbote? Durchgezogene Linien? Doppelt durchgezogene Linien? Alles Scheißegal. Standspuren sind hier in der Regel der rechte Fahrstreifen, so dass aus ner Landstraße mal schnell ne vierspurige Autobahn wird. Natürlich ohne Mittelstreifen. Und Leitplanken sind für Weicheier. Noch ein Beispiel: Geschwindigkeitsbeschränkung „60km/h“. Ich fahre 100, ganz rechts auf’m Standstreifen, denn die Griechen wollen überholen. Ich glaube hier fährt man IMMER mit Vollgas. Jedenfalls ist eines sicher – hier mit dem Auto zu fahren ist nix für schwache Nerven oder Herzkranke.

Ich bin trotz allem nach einem Tag unterwegs im Laufe des Nachmittags in Olympia angekommen und habe den Rest des Tages nen Ruhigen gemacht. Folglich gibt es heute weder viel zu erzählen noch viel zu zeigen. Die Landschaft ist schon spektakulär hier, aber schlecht zu zeigen. Schroffe Berge, schmale gewundene Straßen, das schimmernde Blau des Golfs von Korinth. Sehr schick alles. Dazu war heute auch wirklich Kurze-Hosen-Wetter. Ich hoffe das bleibt jetzt für den Rest der Tour.

Schattenseiten gab es allerdings heute auch. Ich bin im Waldbrandgebiet und muss sagen, das ist schon erschreckend. Verkohlte Hänge und Berge, Die Wälder ganz verschwunden oder zumindest durch die von der Hitze abgetöteten Blätter und Nadeln herbstlich rot-braun gefärbt. Und das ganze bis in die Ortschaften hinein. Hier in Olympia sind mitten im Ort die Hecken an den Straßen abgebrannt oder zumindest versengt.

Morgen geht’s also zu den Ausgrabungen hier in Olympia. Bin ja mal sehr gespannt, sowohl, was die antike Stätte an sich angeht, als auch, wie das ganze nach dem Feuer aussieht. Dafür hab ich morgen den ganzen Tag Zeit, inklusive des hochgelobten Museums hier. Wir wollen ja schließlich keinen Stress machen J

An Bildern des Tages gibt es heute nicht so wirklich viel Auswahl - was Ihr heute zu sehen bekommt ist der Eingang zum Golf von Korinth samt Brücke, die das Festland mit dem Peloponnes verbindet. Früher musste man von Antirio nach Patras mit der Fähre fahren. Das KANN man heute auch noch. Ich bin aber über die Brücke gefahren – und als ich vor der Mautstelle stand und „PKW: 10,90€“ sah, da dachte ich mir, dass ich vielleicht auch besser die Fähre genommen hätte. Wie bereits erwähnt – mit Gebühren für die Benutzung von Verkehrswegen sind die Griechen nicht zimperlich.

Morgen gibt’s dann als Bild des Tages bestimmt wieder alte Steine.

 

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26. September 2007

Heute war ein sehr eindrucksvoller Tag – im wahrsten Sinne des Wortes voll mit Eindrücken. Im Moment sitze ich in Sparta in der Lobby vom Hotel (nur da gibt’s Internet) und weiß nicht so richtig wo ich anfangen soll zu erzählen.

Von Olympia ging’s nach Südosten, denn ich wollte mir zu erst den Tempel des Apollon Epikureios in Bassai ankucken. Die Fahrt von Olympia nach Andrenitsa ging mitten durch das Waldbrandgebiet. Leute, ich sag’ Euch, so was hab ich noch nicht gesehen. Man kann sich das gar nicht vorstellen und mit keinem Bild wirklich einfangen. Das ist nicht nur mal so ein Waldbrand hier und da. Man fährt zig Kilometer durch die Berge des Peloponnes und ALLES ist verkohlt, kahl und schwarz. Abgesehen von ein paar grünen Inselchen alles verwüstet und wenn ich „verwüstet“ sage, dann meine ich echt „Wüste“. Richtig furchtbar. Verbrannte Weinberge und Olivenhaine. Wald einfach weg. Ganze Berge kahl bis auf den Fels. Verbrannte Autos, ausgeglühte Straßenschilder, ab und zu auch mal ein ausgebranntes Haus. In einem Dorf, durch das ich durchfuhr, verteilte das Rote Kreuz grade Hilfsgüter. Eine Katastrophe sonder gleichen. Das wird Jahrzehnte dauern, bis sich das alles wieder erholt hat.

Zum Glück ist nicht alles abgefackelt – ein Viertel bis ein Drittel des Buschwaldes ist noch intakt. So auch in der Gegend um Bassai. Was allerdings für den Besuch des Tempels egal war, denn der wird grade Stück für Stück und Stein für Stein auseinandergenommen und restauriert und steht dazu schon seit über zehn Jahren unter einem Zelt. Ein riesiger Plastikhangar und da drin der Tempel. Echt skurril.

Weiter ging’s dann zu den Ausgrabungen von Messene. Die Messener waren ganz früher mal von Sparta abhängig gewesen und als es ihnen gelang, sich von der spartanischen Herrschaft zu befreien, beauftragten sie einen der besten Festungsarchitekten aus Athen mit dem Bau ihrer Stadtmauer. Die ist noch gut sichtbar erhalten und extrem beeindruckend aus zum Teil tonnenschweren Steinblöcken gemacht. Auch die Ausgrabungen der Stadt, die sich noch ziemlich am Anfang befinden sind, auf jeden Fall nen Besuch wert. Das Heiligtum des Asklepios (Gott der Heilkunst) ist schon ziemlich weit ausgegraben und restauriert. Das Theater allerdings ist wenig mehr als ein erdenes Halbrund im Hügel. Dabei war es mal eines der größten in der antiken Welt.

Den Abschluss des Tages bildete dann die Fahrt durch Schluchten und über Pässe des Taigetos-Gebirges hinüber ins Eurotas-Tal nach Sparta. Das ist landschaftlich absolut Spitzenklasse und kann mit bei den meisten Gebirgslandschaften, die ich schon kenne, locker in der ersten Liga mitspielen. Lässt sich allerdings, nicht zuletzt auf Grund der fehlenden Aussichtspunkte und Haltemöglichkeiten für’s Auto kaum fotografieren. Da kann ich jedem nur raten, selber mal ne Tour über den Peloponnes zu machen.

Hier in Sparta gibt’s nicht all zu viel zu sehen. Die Spartaner sind zwar für ihre Kriegskunst und ihr ungewöhnliches Staatswesen berühmt geworden, aber in Bauwerke haben sie ihr Geld nicht investiert. Morgen werde ich also hauptsächlich nach Mirtas fahren – eine byzantinische Siedlung. Mal was anderes, nach den ganzen klassisch griechischen alten Steinen bisher. Und vielleicht gibt’s dann morgen doch noch die ein oder andere Kleinigkeit hier in Sparta zu sehen.

Was das Bild des Tages angeht, da hab ich ziemlich mit mir gerungen. Zur Auswahl standen das Zeltdach des Apollon-Tempels, ein verkohltes Heiligenhäuschen aus dem Katastrophengebiet (Heiligenhäuschen am Straßenrand – oft nur ein Blechrahmen mit Dach und Scheiben und nem Kreuz drauf, Kerzen und nem Heiligen-Bild drin - sind hier in Griechenland sehr weit verbreitet), und als drittes ein Bild von der Stadtmauer in Messene. Es war knapp, aber ich habe mich dann doch für das weniger deprimierende Bild der Stadtmauer entschieden. Aber wenn jemand die gesamten Bilder in aller Länge und Breite samt Vortrag von mir sehen möchte, dann kann er sich ja bei mir melden.

So, das war’s für heute – morgen gibt’s mehr :-)

 

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